Vom Gartenresterl zum Kompost

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So, es ist mal wieder an der Zeit. Nach dem heutigen Kontrollgang durch den Garten bin ich über den folgenden „Mistplatz“ gestolpert. Natürlich könnte ich mich jetzt den ganzen Tag über den „Mistplatz“ ärgern, doch mir ist lieber ich nutze die Unzufriedenheit aus und kümmere mich drum!

Garten Mistplatz

Erst mal den Familien-Chat um Hilfe ansuchen. (Wohnen alle zu weit weg, sonst würde sicher der eine oder andere unterstützen!) Doch was jetzt gebraucht wird ist „Know-How“ 😉 Nach einigem hin und her ist klar – es gibt keine gemeinsame Meinung. Nach der lebhaften und ausführlichen Erklärung meiner Mutter gewinnt Ihr Lösungsvorschlag für den Bauplan der Komposter.

Für unseren Kompost empfehle ich die folgende Einkaufsliste:

  • Kompost Bausatz (unseren gab es pro Kompost 15 EUR bei Hornbach)
  • Feinmaschiges Gitter (wir haben ein Vogelgitter genommen, damit keine Wühlmäuse und Maulwurfsgrillen zum Chillen in den Kompost klettern)
  • Kompoststarter
  • optional Waschbetonplatten (damit der Kompost stabil und gerade steht)

Damit die Umwandlung von Gartenresterln in Erde gut klappt, sollte erst mal ein ordentliches Platzerl im Garten bestimmt werden. Mir war es wichtig, dass die bestehende Gartenoptik nicht „zerbrochen“ wird. Gleichzeitig sollte er leicht geschützt gegen Sonne und Regen stehen. Allerdings kann hier auch mit „Helferlein“ ausgeholfen werden;)

Für den Aufbau empfiehlt es sich das Grundgerüst fertig zu stellen und dann auf der Seite die nachher zum Boden zeigt, dass Gitter zu fixieren.

Dann auf dem Untergrund sauber ausrichten und mit dem befüllen beginnen. Dies sollte in mehreren Schichten erfolgen, hier ein Ausschnitt meiner Kompostition *g*.

  1. Gehäckseltes (Bitte drauf achten das hier keine Krankheiten vom Baum übernommen werden)
  2. Gras oder Rasenschnitt (Sollte bereits getrocknet sein und nicht faulig oder schimmelig)
  3. Laubschicht
  4. Gartenerde (immer mal wieder dazwischen packen)
  5. Kompoststarter (der sollte alle 20-30 cm eingebracht werden damit es so richtig abgeht)

Am Ende sieht das ganze dann so aus:

Mit verkleinern der Gartenreste und dem Aufbau konnte mal wieder ein Tag in Produktivität genossen werden 🙂

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