Der “Elephant” im Garten

Nachdem wir letztes Jahr die vom Sturm abgeknickte Tanne haben fällen müssen, stand dieses Jahr die Reorganisation des Gartenarials auf dem Plan. Der Stumpf wurde beim fällen so gut es geht und Bodennah abgesägt.

Hier wurde bereits die umliegende Fläche abgetragen um eine Ebene mit dem “Weg” zu erreichen.

Bei diesem Anblick wird mir ein klar – diesen Stumpf herauszuarbeiten ist “nicht möglich” – unser Nachbar – der für’s Wochenende einen grösseren Bagger geordert hat um “kleinere Wurzeln” zu entfernen – sieht hier auch keine Chance.

Doch es gibt noch einen weiteren Nachbar – Moritz um Mitte 70 – er ist immer für einen guten Gartentipp zu haben. Moritz sieht also meinen Elephanten, wie mein Blick an der Aufgabe hadert und motiviert mich mit den Worten: “Wenn ich noch 15 Jahre jünger wäre, dann hätte ich den Stumpf mit dir aus dem Boden gekrampft”. Gekrampft sagen die Schweizer zum Einsatz von Arbeitskraft 😉

Also motiviert von Moritzens Ansage lege ich mich ins Zeug und folge seiner Anleitung. Also erst mal die einzelnen Wurzeln frei arbeiten. (Danke auch nochmal an Moritz, der mich mit Werkzeug und Werkmitteln unterstützt hat!)

Hier sieht man schon schön, wie die ersten Ausläufer nach oben treten und an der ersten vernünftigen Stelle eingekürzt worden sind. Das ganze Projekt hat durch zeitliche Einschränkung 5 Tage und Netto ca. 16 Stunden gedauert. Hier noch ein paar Impressionen von den Arbeitsschritten:

Die Moral der Geschichte: Elephanten kann man essen, in kleinen Stücken. Und aus Erfahrungen lernen macht das Leben leichter und gibt Hoffnung.